Das Team

Assoziierte Prof. Dr. Tatjana Schnell

Prof. Dr. Tatjana Schnell

Prof. Dr. Tatjana Schnell

Seit Oktober 2005 bin ich an der Universität Innsbruck (Tirol) als Persönlichkeits- und differentielle Psychologin tätig. (s. Website Universität)

Mein Forschungsschwerpunkt ist die empirische Sinnforschung. Ich beschäftige mich also mit der Frage, wie man Lebenssinn definieren und erforschbar machen kann. Mit Hilfe qualitativer und quantitativer Methoden untersuchen wir, wie Menschen ihrem Leben Sinn geben, wie und warum sie sich darin unterscheiden, und welche Konsequenzen dies hat. Daran schließen sich weitere Fragen an: Was macht eine sinnvolle Berufstätigkeit aus? Kann man Sinnerleben stärken, durch eine Änderung der Lebensführung, Beratung oder Therapie? Welche Rolle spielen Atheismus, Religiosität oder Spiritualität für das Sinnerleben, und warum sind ehrenamtliche Tätigkeiten so sinnstiftend?

Zu all diesen Fragen konnten wir bereits aufschlussreiche Antworten finden, die wir Ihnen auf diesen Seiten präsentieren – die uns aber noch lange nicht vom Weiterfragen abhalten!

TEAM

Bernadette Vötter, MSc, BSc, Bsc (bernadette.voetter at student.uibk.ac.at)

Mag.a Bernadette Voetter

Bernadette Voetter, MSc BSc BSc

Seit 2008 ist Innsbruck meine Wahlheimat, hier habe ich Wirtschaftswissenschaften und Psychologie studiert. Im Rahmen meiner Dissertation beschäftige ich mich mit Sinnerleben bei Hochbegabten.

Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist eine der fundamentalsten überhaupt. Die Antwortmöglichkeiten unendlich. Gerade deshalb sollte jeder bei Gelegenheit darüber reflektieren, was das eigene Leben lebenswert und wertvoll macht, um diese Dinge dann auch aktiv fördern zu können.

Zu meinen persönlichen Sinnquellen gehören unter anderem das Reisen, Neues zu entdecken, Herausforderungen anzunehmen, die Liebe zur Natur und Qualitätszeit mit meiner Familie zu verbringen.

Herbert-Konstantin Dietrich, MSc

Herbert-Konstantin Dietrich, MSc

Herbert-Konstantin Dietrich, MSc

Nach meinem Studium an der Universität Wien und der Universität Witten/Herdecke wechselte ich 2017 für meine Dissertation mit dem Thema „Selbstverwirklichung, Deutung und Operationalisierung eines Grundbegriffs der Psychologie“ an die Universität Innsbruck. Seit März 2017 bin ich somit auch Mitglied im Team der Sinnforschung.

Die Erkenntnis der Forschung, dass Sinnerfüllung ein subjektives Erleben ist, welches sich in unterschiedlichen Bereichen des Lebens finden lässt, bestätigt meine persönliche Erfahrung. Dabei beschäftigt mich besonders die Frage, wie sich ein authentischer, selbstverwirklichender und sinnerfüllter Lebensweg in Verbundenheit mit anderen und der Welt im Ganzen gestalten lässt. In diesem Zusammenhang spüre ich, wie bereits die Ergründung dieser elementaren Fragen des Menschseins meinen Bemühungen Sinn gibt.

Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit bin ich auch in Ausbildung zum Psychotherapeuten. In der dafür nötigen Hingabe, Empathie und Aufmerksamkeit für meine KlientInnen sehe ich eine weitere sinngebende Aufgabe in meinem Leben.

Daniel Purtscheller, MSc

Daniel Purtscheller

Daniel Purtscheller, MSc

Die kulturell vermittelte und individuell ausgelegte Weltanschauung ist für mich das interessanteste Konzept. Basierend auf unzähligen Annahmen über die Welt und die Gesellschaft, verbunden mit Annahmen über den Werdegang und die Entwicklung unseres Selbst, erzählen wir uns und anderen Lebensgeschichten, erinnern uns an Meilensteine, Wendepunkte, Schicksalsschläge. In den Weltanschauungen gründen auch sehr spannende Wahrnehmungen mit maßgeblichem Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Ob wir unter Ängsten leiden, dürfte wesentlich vom Gelingen abhängen, stressende Erlebnisse in einen nachvollziehbaren Zusammenhang einzuordnen und eine stabilisierende Wahrnehmung von Verstehbarkeit zu erzielen. In Abgrenzung zu negativen Affekten scheinen positive Emotionen auf anderen Determinanten zu gründen. Wenn wir unser Dasein und Wirken als bedeutsam statt überflüssig wahrnehmen, steigt auch das Potential, Frohsinn und Glück zu erleben.

In meiner Dissertation baue ich auf den Vorstellungen von Verstehbarkeit und Bedeutsamkeit auf, um ihre Rolle in der Entschärfung von negativen Affekten sowie von Todesängsten zu erkennen. Die Arbeitshypothese lautet, dass auch die individuell variierende Wahrnehmung von Bedeutsamkeit erklärt, warum manche Menschen mehr als andere an Vergänglichkeit und Tod denken sowie mehr Ängste und Depressionen berichten. Gemäß Ernest Becker und weiteren TheoretikerInnen ist eine Form der symbolischen Unsterblichkeit (immerwährende Bedeutsamkeit) wichtig, um existenzielle Ängste puffern zu können.

Daniel Spitzenstätter, MSc BA

Daniel Spitzenstätter, BSc BA

Die Frage danach, was den Sinn des Lebens ausmacht bzw. wie sich der auf sich gestellte Mensch selbst Sinn und Bedeutung im Leben geben kann, hat bereits eine sehr lange Geschichte und ist meiner Meinung nach trotzdem aktueller denn je. In einer Welt, die sich zusehends schneller verändert, in der gewohnte Orientierungsanker an Wichtigkeit verlieren und in der von vielen eine allgemeine Bedeutungslosigkeit in vielen Bereichen des Lebens ausgemacht wird, kommt der Beschäftigung damit, was einem im Leben wichtig ist und an was man sich halten kann und will, eine entscheidende Rolle im Leben zu.

Für mich sind vor allem das Setzen und Erreichen von persönlichen Zielen, die Annahme von Herausforderungen und das Erweitern meines persönlichen Horizonts sinnstiftend. Sehr wichtig in meinem Leben sind mir auch die vielfältigen Erfahrungen, die ich im Zuge meiner musikalischen Tätigkeiten sammeln durfte und darf. Nicht zuletzt sind auch der Austausch und gemeinsame Aktivitäten mit Freunden und Familie ein zentraler Bestandteil in meinem Leben.

Ich bin seit 2016 Mitglied im Team der empirischen Sinnforschung und habe an der Universität Innsbruck Psychologie und Philosophie studiert. In meiner Dissertation beschäftige ich mich mit subjektiven Bedeutungen, Einstellungen und Ängsten, die Menschen mit dem eigenen Sterben und Tod verbinden, und mit der Frage, welche Unterschiede es diesbezüglich zwischen Personen mit säkularen Lebensorientierungen (z.B. Atheismus, Agnostizismus) bzw. religiösen und/oder spirituellen Weltbildern gibt.

Julia Mauroner, BSc

Julia Mauroner, BSc

Seit 2009 lebe und studiere ich in Innsbruck, und auch wenn ich gerne sagen möchte, dass ich mich seit Beginn meines Studiums bereits sehr für die empirische Sinnforschung interessiert hatte, musste ich doch zunächst einen Abstecher in das Studium der Philosophie machen, um letztendlich bei der empirischen Sinnforschung zu landen. Gegenwärtig bin ich studentische Mitarbeiterin und schreibe meine Masterarbeit zum Thema Lebenssinn und Stress.

In der empirischen Sinnforschung begeistert mich besonders dieser persönliche Zugang zum Sinnerleben. Sie lässt Raum für den Umstand, dass jeder Mensch Sinn aus verschiedenen Erfahrungen entnimmt und entnehmen kann und dieser Lebenssinn ist dabei, im Unterschied zum Sinn des Lebens, sehr lebensnah und konkret.

Für mich persönlich hat die Beschäftigung mit dem Lebenssinn dazu geführt, dass ich versuche Sinn bereits in den kleinsten und alltäglichsten Dingen zu finden, was mal mehr und mal weniger klappt. Ich würde es allerdings jedem empfehlen sich mit dem eigenen Lebenssinn auseinanderzusetzen, denn ich glaube, dass diese Auseinandersetzung den Menschen helfen kann, die beste Version ihrer selbst zu sein.

 Yannik Möller, BSc

Yannik Möller, BSc

Seit 2015 studiere ich Psychologie in Innsbruck, und von Anfang an bin ich von dem Ansatz, nach den Gründen für ein gelingendes, „florierendes“ Leben zu forschen und der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, begeistert.

Dabei nimmt die Frage nach dem Lebenssinn eine zentrale Bedeutung ein, und zu untersuchen, welche Antworten der Mensch auf die Frage danach für sich findet und welche Auswirkungen das auf sein Leben haben kann, empfinde ich als nicht nur äußerst interessant, sondern auch enorm wichtig.

Ich hoffe, dass durch die Forschung in dem Bereich sich mehr Menschen ermuntert fühlen, sichdie Fragen nach dem eigenen Lebenssinn zu stellen und immer wieder danach zu suchen.

Schließlich möchte wohl niemand am Ende des Lebens entdecken, (zu) viele Jahre am eigenen Lebenssinn vorbeigelebt und Dinge getan zu haben, die rückwirkend betrachtet nicht viel zum eigenen unabhängigen Lebensweg und Lebensglück beigetragen haben.

Manu Besthorn, BSc

Manu Besthorn, BSc

Nach einem kurzen Schlenker in die Welt der Philosophie an der Universität Stuttgart, begann ich 2014 in Innsbruck Psychologie zu studieren. Ein grundlegendes Interesse an psychologischer Forschung und speziell am Thema Lebenssinn führten dazu, dass ich als Praktikant Teil des Teams zur empirischen Sinnforschung wurde.

Es ist mir wichtig jeden Menschen in seiner Individualität wahrzunehmen und zu respektieren. Beeinflusst hat mich dabei Jean-Paul Sartre, welcher den Menschen als absoluten Bezugspunkt der Realität beschreibt. Ihm zufolge nimmt jeder von uns genau eine Perspektive von unendlich viel möglichen ein. Diese eine Perspektive ist nur einem selbst direkt zugänglich und es kann niemals voll und ganz die Perspektive eines anderen nachvollzogen werden, weil dies bedeuten würde dieser Mensch zu sein.

Unsere Perspektive ist dabei keinesfalls etwas Passives. Wir tragen einen erheblichen Teil dazu bei, auf welche Weise uns die Realität uns erscheint. Mit unseren Weltanschauungen und unserem Lebenssinn verleihen wir dieser eine ganz persönliche Form und Färbung. Dieser Prozess ist von unterschiedlichsten Mechanismen durchzogen und nicht immer einfach zu verstehen. Deshalb glaube ich, dass Erkenntnisse der psychologischen Sinnforschung dazu genutzt werden können bestimmte Zusammenhänge zu erkennen und eine aktive und bewusste Rolle bei der Gestaltung der eigenen Realität einzunehmen.

Carmen Hoffmann, BSc

Carmen Hoffmann, BSc

Ich studiere seit dem Jahr 2014 Psychologie an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck, seit dem Sommersemester 2019 bin ich nun Forschungspraktikantin im Team der empirischen Sinnforschung. Zusätzlich beschäftige ich mich in meiner Masterarbeit mit dem Thema Sinnerfüllung im Berufsleben.

Nach Viktor Frankl könne Sinn, genauso wenig wie Glück, nicht direkt angestrebt werden, sondern die Erfahrung von Sinn komme nur in der Hinwendung zu konkreten Lebensinhalten, Mitmenschen und persönlichen Zielen auf. Mich fasziniert auf welch unterschiedliche Weisen verschiedene Menschen ihrem Leben Sinn geben, warum Menschen auf so unterschiedliche Weise mit bedrohlichen Ereignissen umgehen, was sie für sich daraus lernen. Die Sinnsuche ist eine Reise, die uns alle verbindet – die Stellung der Sinnfrage ist die Grundlage für ein authentischeres Leben.

Es ist mir wichtig achtsam zu sein, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen, um sowohl die eigenen kleinen und großen Sinnstifter, als auch die meiner Mitmenschen, zu entdecken. Für mich steht die Sinnforschung im Auftrag für ein wertschätzendes, bereicherndes Miteinander nach dem Motto „gemeinsam sich selbst verwirklichen“.

Frederik Jetter, BSc

Frederik Jetter, BSc

Im Jahr 2018 habe ich mein Masterstudium der Psychologie an der Universität Innsbruck begonnen, nachdem ich meinen Bachelor in Wien abgeschlossen habe. Da mich das Thema „Lebenssinn“ schon lange aus einer philosophischen Sichtweise beschäftigt hat, bin ich schnell auf das hier vertretene Forschungsgebiet der empirischen Sinnforschung aufmerksam geworden.

Auch wenn die Frage nach dem individuellen Sinn des Lebens wohl schon seit jeher in den Köpfen der Menschen verankert ist, scheint sie heute einen besonderen Stellenwert einzunehmen. Vielerlei postmoderne Entwicklungen der westlichen Welt machen es uns vermehrt schwerer uns zu verorten und auch ein kohärentes Identitätsgefühl ist schon länger kein Konstrukt mehr, welches passiv erfahren wird. Eine gesunde Identitätsentwicklung aufrecht zu erhalten und das eigene Leben als sinnerfüllend wahrzunehmen ist eine Herausforderung geworden, welche Einem eine aktive Auseinandersetzung mit sich selbst und der eigenen Umwelt abverlangt. In Anbetracht dessen habe ich das Gefühl, dass existenzielle Fragestellungen vermehrt Einzug in das Leben jedes Einzelnen erfahren haben und kein Thema mehr sind, welchem sich nur Philosophen annehmen. Die psychologische Sinnforschung nimmt sich diesen komplexen Fragen an und setzt sie auf empirische Art und Weise in Bezug zu vielfältigen Themengebieten der Psychologie.

Ich persönlich erfahre mein Leben besonders dann als bedeutsam und sinnerfüllt, wenn ich von Freunden und Familie umgeben bin und ebenso, wenn ich die Möglichkeit bekomme, anderen Menschen bei ihrem Lebensweg zu unterstützen. Die Fähigkeit anderen Menschen empathisch und offen gegenüber zu treten ist meiner Meinung nach eine der bedeutungsvollsten Seiten des Menschenseins und auch das, was mein Leben mit Sinn erfüllt.

Frühere Team-Mitglieder

Mag. Edith Pollet

Nils Feyel, BSc

Katharina Nigsch, MSc

Johanna Salger, BSc

Miriam Böhmer, MSc

Markus Georgi, MSc

Benedikt Hoffmann, BSc

Lena Seitzer, BSc

Melanie Oberleitner, BSc

Bernhard Schmitt, BSc

Stefan Kerber, BSc, MSc

Christoph Hörmann, BSc, MSc

Mag.a Jessica Färber

Sebastian Roth, BSc

Sandra Schmid, BSc, MSc

Thomas Egger, MSc

Mag.a Sabine Gapp

Mag.a Tatjana Hoffmann

Mag.a Anna Engelhardt

Mag.a Daniela Paterno

Mag.a Simone Schmit

Stephanie Theves, BSc, MSc

Design der ursprünglichen Version von www.sinnforschung.org: Mag. Michael Fliri

Design der ursprünglichen Version von www.sinnforschung.de: Dipl.-Psych. Martin Neumann

Aktuelles Design: Sandra Schmid

Portrait-Foto Schnell: Wendy A. Hern

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