Das Team

Assoziierte Prof. Dr. Tatjana Schnell

Prof. Dr. Tatjana Schnell

Prof. Dr. Tatjana Schnell

Seit Oktober 2005 bin ich an der Universität Innsbruck (Tirol) als Persönlichkeits- und differentielle Psychologin tätig. (s. Website Universität)

Mein Forschungsschwerpunkt ist die empirische Sinnforschung. Ich beschäftige mich also mit der Frage, wie man Lebenssinn definieren und erforschbar machen kann. Mit Hilfe qualitativer und quantitativer Methoden untersuchen wir, wie Menschen ihrem Leben Sinn geben, wie und warum sie sich darin unterscheiden, und welche Konsequenzen dies hat. Daran schließen sich weitere Fragen an: Was macht eine sinnvolle Berufstätigkeit aus? Kann man Sinnerleben stärken, durch eine Änderung der Lebensführung, Beratung oder Therapie? Welche Rolle spielen Atheismus, Religiosität oder Spiritualität für das Sinnerleben, und warum sind ehrenamtliche Tätigkeiten so sinnstiftend?

Zu all diesen Fragen konnten wir bereits aufschlussreiche Antworten finden, die wir Ihnen auf diesen Seiten präsentieren – die uns aber noch lange nicht vom Weiterfragen abhalten!

 

MitarbeiterInnen

Mag.a Dr. Cathrin Schiestl

Mag.a Dr. Cathrin Schiestl

Der Bereich Sinnforschung ist für mich neu, bisher habe ich mich hauptsächlich mit den Themen Emotionen, Mimik, Beziehungen und Psychotherapieforschung beschäftigt. Derzeit beziehe ich ein Talent Austria Stipendium für das Projekt „Soziale und emotionale Kompetenzen, Mimik und psychische Erkrankungen bei hochbegabten Erwachsenen mit niedrigem und hohem Sinnerleben“. Das Schöne daran – ich kann meine bisherigen Forschungsgebiete mit „Sinn bereichern“.

Meine Ausbildung zur Systemischen Familientherapeutin hat mich außerhalb der Forschung immer öfter über Sinn nachdenken lassen – für mein eigenes Leben genauso wie mit PatientInnen.

Sinnvoll ist für mich, dass ich Menschen helfen kann, dass ich mein Wissen weitergeben kann, dass ich Zeit mit den Menschen verbringe, die ich mag, eine nachhaltige Lebensweise und eine aktive Freizeitgestaltung.

 

Mag.a Edith Pollet (edith.pollet at student.uibk.ac.at)

Mag.a Edith Pollet

Mag.a Edith Pollet

2011 habe ich mein Psychologie-Studium an der Universität Innsbruck abgeschlossen und seit dem Sommersemester 2012 beschäftige ich mich im Rahmen meiner Dissertation mit dem Thema „Wohlbefinden bei Hochbegabung“.

Durch meine beiden Kinder habe ich gelernt, dass sich Sinnerleben im alltäglichen Leben vollzieht. Und zwar in Form von Aufmerksamkeit, Neugier und Verstehbarkeit.

Weil „das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile“, gibt es den einen Lebenssinn für mich nicht. Erlebnisse mit meiner Familie, in der Natur, in der Arbeit, ein gutes Essen, ein schöner Satz in einem Buch, … es sind viele verschiedene Aspekte, die zu meinem Lebenssinn beitragen. Einen ganz besonderen Wert für mein Sinnerleben haben die Sätze von dem Fotograf Minor White. Sie erinnern mich daran, dass Sinnerleben etwas damit zu tun hat, wie wir uns und die Welt wahrnehmen:  „…innocence of eye has a quality of its own. It means to see as a child sees, with freshness and acknowledgment of the wonder; it also means to see as an adult sees who has gone full circle and once again sees as a child – with freshness and an even deeper sense of wonder.”

 

Mag.a Bernadette Voetter (bernadette.voetter at student.uibk.ac.at)

Mag.a Bernadette Voetter

Mag.a Bernadette Voetter

Seit 2008 ist Innsbruck meine Wahlheimat, hier habe ich Wirtschaftswissenschaften und Psychologie studiert. Im Rahmen meiner Dissertation beschäftige ich mich mit Sinnerleben bei Hochbegabten.

Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist eine der fundamentalsten überhaupt. Die Antwortmöglichkeiten unendlich. Gerade deshalb sollte jeder bei Gelegenheit darüber reflektieren, was das eigene Leben lebenswert und wertvoll macht, um diese Dinge dann auch aktiv fördern zu können.

Zu meinen persönlichen Sinnquellen gehören unter anderem das Reisen, Neues zu entdecken, Herausforderungen anzunehmen, die Liebe zur Natur und Qualitätszeit mit meiner Familie zu verbringen.

 

Herbert-Konstantin Dietrich, M.Sc.

Herbert-Konstantin Dietrich, MSc

Herbert-Konstantin Dietrich, MSc

Nach meinem Studium an der Universität Wien und der Universität Witten/Herdecke wechselte ich 2017 für meine Dissertation mit dem Thema „Selbstverwirklichung, Deutung und Operationalisierung eines Grundbegriffs der Psychologie“ an die Universität Innsbruck. Seit März 2017 bin ich somit auch Mitglied im Team der Sinnforschung.

Die Erkenntnis der Forschung, dass Sinnerfüllung ein subjektives Erleben ist, welches sich in unterschiedlichen Bereichen des Lebens finden lässt, bestätigt meine persönliche Erfahrung. Dabei beschäftigt mich besonders die Frage, wie sich ein authentischer, selbstverwirklichender und sinnerfüllter Lebensweg in Verbundenheit mit anderen und der Welt im Ganzen gestalten lässt. In diesem Zusammenhang spüre ich, wie bereits die Ergründung dieser elementaren Fragen des Menschseins meinen Bemühungen Sinn gibt.

Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit bin ich auch in Ausbildung zum Psychotherapeuten. In der dafür nötigen Hingabe, Empathie und Aufmerksamkeit für meine KlientInnen sehe ich eine weitere sinngebende Aufgabe in meinem Leben.

 

Mag.Katharina Nigsch

Mag. Katharina Nigsch

Im Rahmen meines Dissertationsprojekts Psychologie des rechten Maßes befasse ich mich mit Fragen wie zum Beispiel: Woran erkennt man das rechte Maß? Bedarf es bestimmter Voraussetzungen, wenn ja welcher? Eines meiner Forschungsziele ist es das rechte Maß als handlungsleitende Idee messbar zu machen. Dabei interessieren mich Zusammenhänge mit existentiellen Dimensionen wie das Erleben von Sinn im Leben und die Orientierung an intrinsischen Zielen.

Sinn erlebe ich, wenn mich zum Beispiel ein Text, eine Melodie oder eine menschliche Begegnung berührt – heiter und leicht bis traurig und schwer. Für mich ist Sinn zu erleben etwas Brüchiges und zugleich etwas Starkes.

 

Daniel Spitzenstätter, BSc

Daniel Spitzenstätter BSc

Daniel Spitzenstätter, BSc

Ich studiere seit 2011 Psychologie und seit 2014 Philosophie an der Universität Innsbruck. Seit dem Wintersemester 2016/17 bin ich nun Mitglied im Team der empirischen Sinnforschung.

Die Frage danach, was den Sinn des Lebens ausmacht bzw. wie sich der auf sich gestellte Mensch selbst Sinn und Bedeutung im Leben geben kann, hat bereits eine sehr lange Geschichte und ist meiner Meinung nach trotzdem aktueller denn je. In einer Welt, die sich zusehends schneller verändert, in der gewohnte Orientierungsanker an Wichtigkeit verlieren und in der von vielen eine allgemeine Bedeutungslosigkeit in vielen Bereichen des Lebens ausgemacht wird, kommt der Beschäftigung damit, was einem im Leben wichtig ist und an was man sich halten kann und will, eine entscheidende Rolle im Leben zu.

Für mich sind vor allem das Setzen und Erreichen von persönlichen Zielen, die Annahme von Herausforderungen und das Erweitern meines persönlichen Horizonts sinnstiftend. Sehr wichtig in meinem Leben sind mir auch die vielfältigen Erfahrungen, die ich im Zuge meiner musikalischen Tätigkeiten sammeln durfte und darf. Nicht zuletzt sind auch der Austausch und gemeinsame Aktivitäten mit Freunden und Familie ein zentraler Bestandteil in meinem Leben.

 

Johanna Salger, BSc

Johanna Salger, BSc

Ich studiere seit dem WS 17/18 Psychologie im Master und habe vorher schon einen Bachelor in vergleichender Literaturwissenschaft gemacht.

Für mich ist die Suche nach dem Sinn über das Wissenschaftliche hinaus auch im Privaten von großer Bedeutung. Das spannende an der Frage nach dem Sinn im Lebens ist für mich, dass sie auf so vielen Ebenen im Leben gestellt werden kann und immer wieder neu und anders beantwortet werden kann. Sei es bei der Frage nach dem Sinn von lästigen Alltäglichkeiten hin zur Auseinandersetzung mit den „großen“ Fragen nach dem Sinn des Lebens, von Leid oder der eigenen Existenz.

Sich diesen Fragen immer wieder neu und unvoreingenommen zu nähern, kann auch an sich schon etwas Sinnstiftendes haben. Die Auseinandersetzung mit sich selbst, seiner Umwelt und der Wechselwirkung dieser beiden und vielleicht ein bisschen Veränderung zum Positiven in der Welt zu bewirken, kann für mich persönlich schon sinnstiftend sein. Ich möchte eines Tages auf mein Leben zurückblicken können und das Gefühl haben, dass es „Sinn gemacht hat“, dass ich einige Jahre Teil dieser Gemeinschaft von Lebewesen auf diesem Planeten war.

Das ist nur einer von vielen Gründen, warum ich mich mit Sinn und Sinnforschung auseinandersetze, und ich hoffe, dass noch viele weitere Gründe folgen werden.

Frühere Team-Mitglieder

Miriam Böhmer, BSc

Markus Georgi, BSc

Benedikt Hoffmann, BSc

Lena Seitzer, BSc

Melanie Oberleitner, BSc

Bernhard Schmitt, BSc

Stefan Kerber, BSc, MSc

Christoph Hörmann, BSc, MSc

Daniel Purtscheller, BSc

Mag.a Jessica Färber

Sebastian Roth, BSc

Sandra Schmid, BSc, MSc

Thomas Egger, BSc

Mag.a Sabine Gapp

Mag.a Tatjana Hoffmann

Mag.a Anna Engelhardt

Mag.a Daniela Paterno

Mag.a Simone Schmit

Stephanie Theves, BSc, MSc

Design der ursprünglichen Version von www.sinnforschung.org: Mag. Michael Fliri

Design der ursprünglichen Version von www.sinnforschung.de: Dipl.-Psych. Martin Neumann

Aktuelles Design: Sandra Schmid

Portrait-Fotos Schnell, Oberleitner: Wendy A. Hern

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