Das Team

Ass.-Prof. Dr. Tatjana Schnell

Ass.-Prof. Dr. Tatjana Schnell

Ass.-Prof. Dr. Tatjana Schnell

Seit Oktober 2005 bin ich an der Universität Innsbruck (Tirol) für den Bereich der Persönlichkeits- und Differentiellen Psychologie zuständig. (Akademischer Lebenslauf)

Mein Forschungsschwerpunkt ist die empirische Sinnforschung. Ich beschäftige mich also mit der Frage, wie man Lebenssinn definieren und erforschbar machen kann. Mit Hilfe qualitativer und quantitativer Methoden untersuchen wir, wie Menschen ihrem Leben Sinn geben, wie und warum sie sich darin unterscheiden, und welche Konsequenzen dies hat. Daran schließen sich weitere Fragen an: Was macht eine sinnvolle Berufstätigkeit aus? Kann man Sinnerleben stärken, durch eine Änderung der Lebensführung, Beratung oder Therapie? Welche Rolle spielen Religiosität und Spiritualität für das Sinnerleben, und warum sind ehrenamtliche Tätigkeiten so sinnstiftend?

Zu all diesen Fragen konnten wir bereits aufschlussreiche Antworten finden, die wir Ihnen auf diesen Seiten präsentieren – die uns aber noch lange nicht vom Weiterfragen abhalten!

Studienassistenten

Sebastian Roth

Sebastian Roth

Sebastian Roth

Ich studiere seit 2008 Psychologie und seit 2009 Soziologie an der Universität Innsbruck; seit dem Wintersemester 2010/11 absolviere ich mein Praktikum im Bereich Sinnforschung.

„Sinn“ halte ich für eine zentrale Kategorie im Leben eines Menschen: erlebt man etwas oder gar sich selbst als sinnlos, zeigt das einem die Restriktionen auf, mit denen man im Leben konfrontiert wird. Ausgehend davon kann man sich fragen, wie man denn mit dem, was einen an der Entfaltung hindert, umgehen kann. Oder man kann diese Restriktionen in Worte fassen und versuchen, etwas an ihnen zu ändern. Somit erhält die Sinnfrage bei aller Subjektivität auch einen gesellschaftskritischen Beigeschmack.

Meinen persönlichen Lebenssinn beziehe ich vor allem daraus, etwas Hilfreiches für mich zu lernen, das mir hilft, die Welt und die Menschen um mich herum zu verstehen. Nur so lässt sich daran arbeiten, Lebensbedingungen für alle zu verbessern.

Sandra Schmid

Sandra Schmid

Sandra Schmid

Ich studiere seit 2008 Psychologie an der Universität Innsbruck und kam während meines Praktikums zum ersten Mal aktiv mit dem Thema Sinnforschung in Berührung.

Neben der praktischen Erfahrung im Bereich der psychologischen Forschung finde ich, dass man gerade bei diesem Thema auch viel über sich selbst lernt. Ich mache mir jetzt mehr Gedanken über meinen persönlichen Lebenssinn. Für mich ist hier aber in gewisser Weise der Weg das Ziel.

Ich entdecke immer wieder neue Dinge, die in meinem Leben wichtig sind. Manchmal verlieren Bereiche (zumindest vorübergehend) etwas an Bedeutung und dafür spielen Dinge wieder eine größere Rolle, die ich für eine Weile vernachlässigt hatte. Eine konstante Sinnquelle ist für mich meine Katze. Allgemein denke ich, dass Haustiere das Leben sehr bereichern können.

Team-Mitglieder

Jessica Färber

Jessica Färber

Jessica Färber

Ich studiere seit dem Sommersemester 2008 Psychologie und seit dem Wintersemester 2009/10 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Innsbruck. Im Sommersemester 2011 habe ich mein Praktikum in der Sinnforschung begonnen.

Ich finde es sehr spannend, das Thema „Sinn“ als eine mögliche Verbindung zwischen meinen Studiengängen zu sehen. Es gibt viele Aspekte, die Menschen in ihrem Job als sinnvoll erleben. Darüber hinaus existieren Unterschiede darin, wie sehr das Sinnerleben im Beruf zum persönlichen Lebenssinn beiträgt.

Ich selbst beschäftige mich oft mit meinem persönlichen Lebenssinn. Einige Sinnquellen für mich habe ich hierbei bereits gefunden. Sinn erleben gibt mir das Gefühl, auf eine gewisse Art glücklich zu sein.

Melanie Oberleitner

Melanie Oberleitner

Melanie Oberleitner

Ich studiere seit 2008 Psychologie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und absolviere seit dem WS 11/12 mein Praktikum im Bereich der Sinnforschung.

Die Frage nach dem Lebenssinn finde ich vor allem deshalb spannend, da es sich um ein komplexes und zugleich sehr persönliches Thema handelt, welches von vielen Faktoren beeinflusst wird und sich, wie unser Leben, mit der Zeit und den damit verbundenen Lebensumständen wandeln kann. Die individuellen Faktoren und den zeitlichen (z.B. Generationen) sowie situativen (z.B. Krankheit) Wandel zu hinterfragen, finde ich dabei besonders interessant.

Mein persönlicher Lebenssinn ist es, an den Dingen, die das Leben für mich bereithält und hielt zu wachsen, mich weiterzuentwickeln, aber nicht auf egozentrische Art und Weise, sondern als Teil einer Gemeinschaft, wodurch meine berufliche Orientierung neben vielen anderen Aspekten, wie zum Beispiel meiner Familie, zu einer weiteren wesentlichen Sinnquelle wird.

Daniel Purtscheller

Daniel Purtscheller

Daniel Purtscheller

Ich studiere seit 2008 Psychologie und seit 2011 Philosophie an der Universität Innsbruck und habe dabei das Thema Lebenssinn als eines der für mich spannendsten kennen gelernt. Deshalb freut es mich besonders ein Praktikum im Bereich der Sinnforschung absolvieren zu können und damit Einblicke in die psychologischen Konzepte des Lebenssinns zu erhalten.

Auch abseits von meinen Tätigkeiten im Rahmen des Praktikums interessiere ich mich für die psychologischen und philosophischen Aspekte von Sinn, Bedeutung und Wert. Ich finde es spannend über mein persönliches Sinnempfinden zu reflektieren, nicht zuletzt deshalb, weil sich das Sinnerleben in meiner Jugend stark vom nun gegenwärtigen unterscheidet. Ebenso interessiere ich mich für den persönlichen Sinn anderer Menschen. Es ist die Subjektivität bei der Sinnstiftung, welche mir ein Rätsel ist. Mir scheint, als gäbe es unendliche viele Variationen, wie einem Menschen die Dinge der Welt erscheinen können und wie dieser Mensch seine Wirklichkeit erzeugt, indem er diesen Dingen Werte und Bedeutungen zuschreibt.

Ich denke, den einen Lebenssinn gibt es nicht. Aber es gibt Menschen, die die Welt als sinnvoll erleben und somit über eine gewisse Sicherheit, Orientierung und die Möglichkeit zu zielgerichtetem Handeln verfügen.

Team Foto: November 2011

Team Foto: November 2011

Frühere Team-Mitglieder

Mag.a Sabine Gapp

Tatjana Hoffmann

Mag.a Anna Engelhardt

Daniela Paterno

Mag.a Simone Schmit

Stephanie Theves, BSc

Design der ursprünglichen Version von www.sinnforschung.org: Mag. Michael Fliri

Design der ursprünglichen Version von www.sinnforschung.de: Dipl.-Psych. Martin Neumann

Aktuelles Design: Sandra Schmid

Team Fotos: Wendy A. Hern

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.