<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare für Sinnforschung</title>
	<atom:link href="http://www.sinnforschung.org/comments/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sinnforschung.org</link>
	<description>Ass.-Prof. Dr. Tatjana Schnell, Universität Innsbruck</description>
	<lastBuildDate>Sun, 15 Jan 2012 09:28:51 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.5</generator>
	<item>
		<title>Kommentar zu Beschreiben Sie Ihren persönlichen Lebenssinn! von Anonymus</title>
		<link>http://www.sinnforschung.org/mein-lebenssinn/beschreiben-sie-ihren-personlichen-lebenssinn#comment-50</link>
		<dc:creator>Anonymus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 09:28:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sinnforschung.org/?page_id=82#comment-50</guid>
		<description>Philosophie und damit auch die Frage nach dem Sinn des Lebens resultiert aus der eigentümlichen Existenzproblematik des Menschen als eines durch spannungsreiche und sogar gegensätzliche Eigenschaften charakterisierten Lebewesens („sterbliches Selbstbewusstsein“, „Subjekt-Objekt-Einheit“), das dazu genötigt ist, unter dem Anspruch der Wahrheit nach umfassender Weltorientierung zu streben. Philosophie kann als eine bestimmte Tätigkeit, nämlich als die auf die Praxis ein- und rückwirkende kritische Reflexion bzw. Prüfung unseres Selbst-, Welt- und Gottesverständnisses aufgefasst werden: Philosophie ist radikales Fragen. Wenn Philosophie lebensrelevant sein will, muss sie auch einen in erster Linie aufklärend-orientierenden Beitrag für die Beantwortung der Frage nach dem eigenen „Leben-Können“ und „Leben-Sollen“, also für die Beantwortung der Frage nach dem Lebenssinn leisten. Niemand kann, ohne willkürlich zu werden, sich auf die Dauer dieser Frage entziehen.

Dabei sollte man sich aber keine falschen Hoffnungen machen. Philosophie führt als radikales Fragen letztlich nur zur Einsicht in die radikale Fraglichkeit der Welt und des menschlichen Lebens in dieser Welt, also zur Einsicht in eine fundamentale Ambivalenz, Problematizität und damit auch Ungewissheit bzw. Ungegründetheit von allem. Wir neigen ungeheuer stark dazu, diese radikale Fraglichkeit zu verdrängen. Und die Auffassung, dass unser fragliches Leben in der so fraglichen Wirklichkeit gut sein kann, mag auch in der Tat zunächst äußerst paradox anmuten. Dennoch behaupte ich, dass gerade ein seine Fraglichkeit bejahendes Leben, das sich aus Illusionen und vermeintlichen Sicherheiten befreit hat, das gute Leben schlechthin ist: Es ist ein zur Wirklichkeit erwachtes Leben. 

Lebenskunst würde darin bestehen, im Rahmen der gegebenen Umstände und eigenen Fähigkeiten, mit der radikalen Fraglichkeit so angemessen und wahrhaftig wie möglich umzugehen. Im Grunde geht es um versöhnte Endlichkeit in allen Lebensbereichen. „Leben-Können“ wäre letztlich gleichbedeutend mit „Sterben-Können“. Dies setzt eine zumindest anonyme Glaubenshaltung voraus: das Vertrauen an ein letztes Geborgensein inmitten aller Sinnlosigkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Philosophie und damit auch die Frage nach dem Sinn des Lebens resultiert aus der eigentümlichen Existenzproblematik des Menschen als eines durch spannungsreiche und sogar gegensätzliche Eigenschaften charakterisierten Lebewesens („sterbliches Selbstbewusstsein“, „Subjekt-Objekt-Einheit“), das dazu genötigt ist, unter dem Anspruch der Wahrheit nach umfassender Weltorientierung zu streben. Philosophie kann als eine bestimmte Tätigkeit, nämlich als die auf die Praxis ein- und rückwirkende kritische Reflexion bzw. Prüfung unseres Selbst-, Welt- und Gottesverständnisses aufgefasst werden: Philosophie ist radikales Fragen. Wenn Philosophie lebensrelevant sein will, muss sie auch einen in erster Linie aufklärend-orientierenden Beitrag für die Beantwortung der Frage nach dem eigenen „Leben-Können“ und „Leben-Sollen“, also für die Beantwortung der Frage nach dem Lebenssinn leisten. Niemand kann, ohne willkürlich zu werden, sich auf die Dauer dieser Frage entziehen.</p>
<p>Dabei sollte man sich aber keine falschen Hoffnungen machen. Philosophie führt als radikales Fragen letztlich nur zur Einsicht in die radikale Fraglichkeit der Welt und des menschlichen Lebens in dieser Welt, also zur Einsicht in eine fundamentale Ambivalenz, Problematizität und damit auch Ungewissheit bzw. Ungegründetheit von allem. Wir neigen ungeheuer stark dazu, diese radikale Fraglichkeit zu verdrängen. Und die Auffassung, dass unser fragliches Leben in der so fraglichen Wirklichkeit gut sein kann, mag auch in der Tat zunächst äußerst paradox anmuten. Dennoch behaupte ich, dass gerade ein seine Fraglichkeit bejahendes Leben, das sich aus Illusionen und vermeintlichen Sicherheiten befreit hat, das gute Leben schlechthin ist: Es ist ein zur Wirklichkeit erwachtes Leben. </p>
<p>Lebenskunst würde darin bestehen, im Rahmen der gegebenen Umstände und eigenen Fähigkeiten, mit der radikalen Fraglichkeit so angemessen und wahrhaftig wie möglich umzugehen. Im Grunde geht es um versöhnte Endlichkeit in allen Lebensbereichen. „Leben-Können“ wäre letztlich gleichbedeutend mit „Sterben-Können“. Dies setzt eine zumindest anonyme Glaubenshaltung voraus: das Vertrauen an ein letztes Geborgensein inmitten aller Sinnlosigkeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Beschreiben Sie Ihren persönlichen Lebenssinn! von Julian</title>
		<link>http://www.sinnforschung.org/mein-lebenssinn/beschreiben-sie-ihren-personlichen-lebenssinn#comment-49</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:30:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sinnforschung.org/?page_id=82#comment-49</guid>
		<description>In jeder Frage liegt die Antwort bereits verborgen. Genauso, wie in der Mathematik alle Theoreme und Hauptsätze letztlich in den (willkürlichen) Definitionen schon versteckt sind, welche diesen zu Grunde liegen. Der Sinn der Definitionen liegt also in den Sätzen, die sich daraus ableiten lassen.
Eine Definition, die keine (tollen) Theoreme zulässt ist sonach (mathematisch) sinnlos.

Übertragen auf unser Leben würde ich sagen bedeutet das zunächst einmal folgendes:
Ob unser Leben Sinn macht oder nicht, hängt von uns selbst ab, da wir uns täglich neu definieren können (durch unsere Entscheidungsfreiheit). Aber was/wo ist der Sinn?! 
Der Sinn unseres Lebens liegt (so wie der Sinn der Mathematik in den Folgerungen aus gewissen Festlegungen liegt) hier in den Konsequenzen unserer Entscheidungen. 
Je größer also die Tragweite unserer Entscheidungen, desto mehr Sinn hat unser Leben (deswegen war wohl das Leben Jesu ein sehr sinnvolles, da es eine unermessliche Tragweite hatte). Und in den Konsequenzen erfahren wir das was wir Selbstverwirklichung nennen können insofern, als wir in ihnen unsere Absichten realisiert sehen. 
Unser Leben macht also genau dann am meisten Sinn, wenn seine Wirkungen maximal sind.
Wir finden hier also das aus der Physik bereits bekannte &quot;Prinzip der maximalen Wirkung&quot; wieder.

Wie erreichen wir aber eine möglichst große Wirkung? Indem wir unsere Entscheidungen weise treffen und dabei stets sowohl unsere Absicht, als auch die Naturgesetze im Hinterkopf haben. Denn berücksichtigen wir nicht die natürliche Ordnung der Dinge, so wird die Wirkung entweder gar keine sein (dann war es eine sinnlose Entscheidung), oder es ist nicht die Wirkung, die beabsichtigt wurde (dann erfahren wir statt Selbstverwirklichung bloß Enttäuschung/Frustration/Schmerz).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In jeder Frage liegt die Antwort bereits verborgen. Genauso, wie in der Mathematik alle Theoreme und Hauptsätze letztlich in den (willkürlichen) Definitionen schon versteckt sind, welche diesen zu Grunde liegen. Der Sinn der Definitionen liegt also in den Sätzen, die sich daraus ableiten lassen.<br />
Eine Definition, die keine (tollen) Theoreme zulässt ist sonach (mathematisch) sinnlos.</p>
<p>Übertragen auf unser Leben würde ich sagen bedeutet das zunächst einmal folgendes:<br />
Ob unser Leben Sinn macht oder nicht, hängt von uns selbst ab, da wir uns täglich neu definieren können (durch unsere Entscheidungsfreiheit). Aber was/wo ist der Sinn?!<br />
Der Sinn unseres Lebens liegt (so wie der Sinn der Mathematik in den Folgerungen aus gewissen Festlegungen liegt) hier in den Konsequenzen unserer Entscheidungen.<br />
Je größer also die Tragweite unserer Entscheidungen, desto mehr Sinn hat unser Leben (deswegen war wohl das Leben Jesu ein sehr sinnvolles, da es eine unermessliche Tragweite hatte). Und in den Konsequenzen erfahren wir das was wir Selbstverwirklichung nennen können insofern, als wir in ihnen unsere Absichten realisiert sehen.<br />
Unser Leben macht also genau dann am meisten Sinn, wenn seine Wirkungen maximal sind.<br />
Wir finden hier also das aus der Physik bereits bekannte &#8220;Prinzip der maximalen Wirkung&#8221; wieder.</p>
<p>Wie erreichen wir aber eine möglichst große Wirkung? Indem wir unsere Entscheidungen weise treffen und dabei stets sowohl unsere Absicht, als auch die Naturgesetze im Hinterkopf haben. Denn berücksichtigen wir nicht die natürliche Ordnung der Dinge, so wird die Wirkung entweder gar keine sein (dann war es eine sinnlose Entscheidung), oder es ist nicht die Wirkung, die beabsichtigt wurde (dann erfahren wir statt Selbstverwirklichung bloß Enttäuschung/Frustration/Schmerz).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Beschreiben Sie Ihren persönlichen Lebenssinn! von H.R.</title>
		<link>http://www.sinnforschung.org/mein-lebenssinn/beschreiben-sie-ihren-personlichen-lebenssinn#comment-47</link>
		<dc:creator>H.R.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 11:06:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sinnforschung.org/?page_id=82#comment-47</guid>
		<description>Nach Durchsicht der umfangreichen Homepage zum Thema Sinnfindung stellt sich für mich die Frage, ob überhaupt noch Beiträge mit wissenschaftlichem Nutzen möglich sind.
Vielleicht sind aber Wortmeldungen von statistischem Wert, um demoskopisch gegliedert nach Regionen, Bevölkerungsgruppen, Geschlecht, Alter, Bildung, Beruf, Gesinnung oder Religion Sinnkrisen und deren Bewältigung zu untersuchen und allenfalls gezielte Hilfestellungen anzubieten.
Es ergeben sich daraus weitere Fragen wie z.B. nach der Häufigkeit des Auftretens diverser  Motivationen, die zu einer Suche nach Sinn führen, welche Art der Bewältigung von Sinnkrisen Verwendung findet, welche Erkenntnisse in welcher Zeit erzielt wurden, und nicht zuletzt in welchem Ausmaß die Sinnsuchenden glücklicher wurden, wenn sie glauben Sinn gefunden zu haben. Da ich zu diesem Thema kein Metawissen aufweise, müssen sich meine Ausführungen auf  meine individuellen Meinungen, Vorstellungen und Erfahrungen beschränken. 

Biologisch ist der Sinn des Lebens scheinbar leichter zu beantworten als philosophisch.
Biologisch liegt der Sinn des Lebens in der Erhaltung der Art “Mensch”. Leben nun alle, 
die keine direkten Nachkommen aufweisen können ohne Sinn, sozusagen sinnlos ? Keinesfalls, denn sie tragen, vereinfacht ausgedrückt, durch ihre Leistung an der Gesellschaft zum Prosperieren der Art “Mensch” bei. Die metaphysische Fragen “warum Leben “ und “warum  nicht Nichts ist” behandeln Philosophie und Religionen unterschiedlich: Religionen glauben eine Antwort darauf zu wissen, Philosophen lassen die Frage offen.
Die physiologische Ausstattung des Menschen ermöglicht ihm die Wahrnehmung von Eindrücken und Gefühlen sowie die Reflexion darüber. Dieses Reflektieren führt, mit Ausnahme jener, die fest von einer Religion oder von sich selbst überzeugt sind, zum Grübeln und Nachdenken.
Der Wunsch nach Kohärenz im eigenen Weltbild, das Wissen um Endlichkeit, erlittene
Traumata, das Streben nach Entfaltung sozialer Kompetenz, die Hoffnung vermeintlich Versäumtes nachholen zu können,  weiters das im Menschen VER- borgene bewusst zu machen und zu verarbeiten, dass es zu GEborgenem wird, können treibende Kräfte auf der Suche nach Sinn sein.
Für mich ist Sinnfindung Arbeit an mir selbst. Über meine Motivation kann ich nur spekulieren: Vermutlich ist die Überschaubarkeit der restlichen Lebenszeit ausschlaggebend, mich mit Sinnsuche zu befassen. Vielleicht ist damit auch der geheime Wunsch verbunden, 
mir selbst ein “Denkmal” zu setzen , um im einen oder anderen Fall als Vorbild in Erinnerung zu bleiben.  Außer Zweifel steht jedoch der Wunsch mit der Welt einigermaßen - meist in Form von Kompromissen - ins Reine zu kommen. 
Aus zuvor Erwähntem resultiert z.B. meine Haltung zu meinen Enkelkindern, die mir wie meine erwachsenen Kinder, viel bedeuten und so meinem Leben Sinn geben.
Die Adaptierung meines Weltbildes erachte ich als wesentlichen Teil meiner Sinnfindung. Durch Reflexion von Texten, Gesprächen, Botschaften, Meinungen, Geboten und Verboten versuche ich Kohärenz zu bilden zwischen Verstand und Empfindung.
Sinngebend für mich ist auch Arbeit an  horizontaler Transzendierung, um mich mit anderen Menschen freuen zu können.
Sinnvoll erscheint mir auch Neues kennenzulernen und zu üben, Fakten anzunehmen, die nicht oder nicht mehr veränderbar sind.Sinn gibt mir auch angemessene sportliche Betätigung, um für die Bewältigung des oben Gesagten körperlich gerüstet zu sein.  

Seine Erfüllung findet der Wunsch nach Sinnfindung in der eigenen Stimmigkeit. Die grundsätzliche Frage nach dem Sinn von Urknall, Evolution, Leben und Vernunft bleibt unbeantwortet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Durchsicht der umfangreichen Homepage zum Thema Sinnfindung stellt sich für mich die Frage, ob überhaupt noch Beiträge mit wissenschaftlichem Nutzen möglich sind.<br />
Vielleicht sind aber Wortmeldungen von statistischem Wert, um demoskopisch gegliedert nach Regionen, Bevölkerungsgruppen, Geschlecht, Alter, Bildung, Beruf, Gesinnung oder Religion Sinnkrisen und deren Bewältigung zu untersuchen und allenfalls gezielte Hilfestellungen anzubieten.<br />
Es ergeben sich daraus weitere Fragen wie z.B. nach der Häufigkeit des Auftretens diverser  Motivationen, die zu einer Suche nach Sinn führen, welche Art der Bewältigung von Sinnkrisen Verwendung findet, welche Erkenntnisse in welcher Zeit erzielt wurden, und nicht zuletzt in welchem Ausmaß die Sinnsuchenden glücklicher wurden, wenn sie glauben Sinn gefunden zu haben. Da ich zu diesem Thema kein Metawissen aufweise, müssen sich meine Ausführungen auf  meine individuellen Meinungen, Vorstellungen und Erfahrungen beschränken. </p>
<p>Biologisch ist der Sinn des Lebens scheinbar leichter zu beantworten als philosophisch.<br />
Biologisch liegt der Sinn des Lebens in der Erhaltung der Art “Mensch”. Leben nun alle,<br />
die keine direkten Nachkommen aufweisen können ohne Sinn, sozusagen sinnlos ? Keinesfalls, denn sie tragen, vereinfacht ausgedrückt, durch ihre Leistung an der Gesellschaft zum Prosperieren der Art “Mensch” bei. Die metaphysische Fragen “warum Leben “ und “warum  nicht Nichts ist” behandeln Philosophie und Religionen unterschiedlich: Religionen glauben eine Antwort darauf zu wissen, Philosophen lassen die Frage offen.<br />
Die physiologische Ausstattung des Menschen ermöglicht ihm die Wahrnehmung von Eindrücken und Gefühlen sowie die Reflexion darüber. Dieses Reflektieren führt, mit Ausnahme jener, die fest von einer Religion oder von sich selbst überzeugt sind, zum Grübeln und Nachdenken.<br />
Der Wunsch nach Kohärenz im eigenen Weltbild, das Wissen um Endlichkeit, erlittene<br />
Traumata, das Streben nach Entfaltung sozialer Kompetenz, die Hoffnung vermeintlich Versäumtes nachholen zu können,  weiters das im Menschen VER- borgene bewusst zu machen und zu verarbeiten, dass es zu GEborgenem wird, können treibende Kräfte auf der Suche nach Sinn sein.<br />
Für mich ist Sinnfindung Arbeit an mir selbst. Über meine Motivation kann ich nur spekulieren: Vermutlich ist die Überschaubarkeit der restlichen Lebenszeit ausschlaggebend, mich mit Sinnsuche zu befassen. Vielleicht ist damit auch der geheime Wunsch verbunden,<br />
mir selbst ein “Denkmal” zu setzen , um im einen oder anderen Fall als Vorbild in Erinnerung zu bleiben.  Außer Zweifel steht jedoch der Wunsch mit der Welt einigermaßen &#8211; meist in Form von Kompromissen &#8211; ins Reine zu kommen.<br />
Aus zuvor Erwähntem resultiert z.B. meine Haltung zu meinen Enkelkindern, die mir wie meine erwachsenen Kinder, viel bedeuten und so meinem Leben Sinn geben.<br />
Die Adaptierung meines Weltbildes erachte ich als wesentlichen Teil meiner Sinnfindung. Durch Reflexion von Texten, Gesprächen, Botschaften, Meinungen, Geboten und Verboten versuche ich Kohärenz zu bilden zwischen Verstand und Empfindung.<br />
Sinngebend für mich ist auch Arbeit an  horizontaler Transzendierung, um mich mit anderen Menschen freuen zu können.<br />
Sinnvoll erscheint mir auch Neues kennenzulernen und zu üben, Fakten anzunehmen, die nicht oder nicht mehr veränderbar sind.Sinn gibt mir auch angemessene sportliche Betätigung, um für die Bewältigung des oben Gesagten körperlich gerüstet zu sein.  </p>
<p>Seine Erfüllung findet der Wunsch nach Sinnfindung in der eigenen Stimmigkeit. Die grundsätzliche Frage nach dem Sinn von Urknall, Evolution, Leben und Vernunft bleibt unbeantwortet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Beschreiben Sie Ihren persönlichen Lebenssinn! von Anonymous</title>
		<link>http://www.sinnforschung.org/mein-lebenssinn/beschreiben-sie-ihren-personlichen-lebenssinn#comment-46</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 09:23:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sinnforschung.org/?page_id=82#comment-46</guid>
		<description>Zum vorherigen Eintrag:

Wie kann etwas eine &quot;schreckliche Wahrheit&quot; sein, wenn &quot;alles bedeutungslos&quot; ist? Schrecken gibt es nur dann, wenn es auch Bedeutung gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum vorherigen Eintrag:</p>
<p>Wie kann etwas eine &#8220;schreckliche Wahrheit&#8221; sein, wenn &#8220;alles bedeutungslos&#8221; ist? Schrecken gibt es nur dann, wenn es auch Bedeutung gibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Beschreiben Sie Ihren persönlichen Lebenssinn! von Anonymous</title>
		<link>http://www.sinnforschung.org/mein-lebenssinn/beschreiben-sie-ihren-personlichen-lebenssinn#comment-44</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 06:44:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sinnforschung.org/?page_id=82#comment-44</guid>
		<description>Die Suche nach dem Sinn im Leben ist nur die Suche nach einer Illusion, die einem davon abhält die schreckliche Wahrheit zu erkennen, dass alles bedeutungslos ist</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suche nach dem Sinn im Leben ist nur die Suche nach einer Illusion, die einem davon abhält die schreckliche Wahrheit zu erkennen, dass alles bedeutungslos ist</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

