Wie möchten Sie nach Ihrem Tod erinnert werden?

Heintzelman, S. J., Trent, J., & King, L. A. (2016). How would the self be remembered? Evidence for posthumous self-verification. Journal of Research in Personality, 61, 1-10.

Bei der Interaktion mit anderen Menschen gibt es zwei Möglichkeiten, die gewählt werden können, um sich selbst darzustellen:

Selbstaufwertung: das Selbst in einem überaus positiven Licht darstellen

oder

Selbstverifikation: das Selbst voll und ganz zu verifizieren, d.h. sich so darstellen, wie man sich selbst wahrnimmt.

Frühere Studien konnten zeigen, dass Menschen eher dazu neigen, die Selbstverifikation zu wählen. Die Gründe werden darin gesehen, dass selbst-verifizierende Interaktionen sozial dienlicher sind und keine unrealistischen Erwartungen bei anderen schaffen. Andererseits erscheinen damit soziale Interaktionen beherrschbarer und leichter einschätzbar. Zudem dient die Selbstverifikation der Bestätigung der Selbstkenntnis. Diese Aspekte erscheinen zwar zu Lebzeiten wichtig, aber nach dem Tod stellen sie eigentlich keine Relevanz mehr dar.

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Existenzielle Verzweiflung von Sterbenden im Palliativbereich

Angelika Feichtner, MSc (Palliative Care), Freiberufliche Dozentin im Bereich von Hospizarbeit und Palliative Care, Aufbau der mobilen Hospizbetreuung in Innsbruck, über viele Jahre Pflegedienstleiterin der Tiroler Hospizgemeinschaft und des Sozialen Kompetenzzentrums in Rum Schon Mitte der 70er Jahre verspürte Angelika … Weiterlesen

Persönliche Stellungnahme: Der Umgang mit dem Thema Tod

Sylvia Wauthier Wer darüber klagt, dass jemand gestorben ist, klagt darüber, dass er ein Mensch gewesen ist. (Lucius  Annaeus Seneca der Jüngere)   Das Leben ist untrennbar mit dem Tod verbunden. Während der Tod eines anderen in seinen Folgen direkt … Weiterlesen

Umgang mit dem Thema Tod: Eine persönliche Stellungnahme aus psychologischer Perspektive

Lena Streng Nach dem griechischen Philosoph Epikur ist der Tod für die Menschen ein Nichts. Denn wenn der Mensch existiert, ist der Tod nicht präsent und wenn der Tod eintritt, existiert der Mensch nicht mehr (Epikur, 1973). In ähnlichem Sinn … Weiterlesen

Ich sehe deine Tränen: Lebendigkeit in der Trauer

Canacakis, J. (2006). Ich sehe deine Tränen. Lebendigkeit in der Trauer. Stuttgart: Kreuz Verlag.

Was ist Trauer? Wie trauern wir in der modernen Gesellschaft? Wie können wir sinnvoll trauern?

Diesen und vielen anderen Fragen rund um das Thema Trauer widmet sich das Buch von Jorgos Canacakis, der sich als Diplompsychologe und Psychotherapeut vor allem mit Trauerforschung beschäftigt.

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