Selbsttranszendenz: Die vergessene sechste Stufe von Maslows Bedürfnispyramide

Venter, H.J. (2016). Self-Transcendence: Maslow’s Answer to Cultural Closeness. Journal of Innovation Management, 4, 3-7.   Abraham Maslow gilt als einer der einflussreichsten Psychologen des 20. Jahrhunderts und als einer der Begründer der Humanistischen Psychotherapie. Sein bekanntestes Werk ist die … Weiterlesen

Wer hat es leichter, Sinn in der Arbeit zu sehen?

Julia Kössler und Malina Scheuer haben 66 berufstätige Personen zu ihrem Sinnerleben an der Arbeit befragt. Ist dieses höher in sozialen Berufen? Die Daten weisen nicht darauf hin. Obwohl nicht signifikant, zeigt sich aber ein tendenzieller Unterschied beim Bildungsstand. Außerdem … Weiterlesen

Wahlmöglichkeiten und das goldene Mittelmaß: Was wir aus dem Lebensrückblick betagter Menschen lernen können

Nygren, B., Norberg, A. & Lundman, B. (2007). Inner Strength as Disclosed in Narratives of the Oldest Old. Qualitative Health Research, 17(8), 1060-1073.

Menschliches Altern

Alt zu werden bedeutet sowohl Gewinn als auch Verlust. Verlust, da körperliche Kräfte abnehmen, vermehrt Krankheiten auftreten und Entwicklung allmählich durch Verminderung und Schwäche gekennzeichnet ist. Gewinn hingegen steht für Gesundheit, Stärke, Wachstum und Reife.

Untersuchungsziel

Das Ziel von Nygren et al. war es die Bedeutung innerer Stärke bei Menschen im Alter ab 85 Jahren zu untersuchen.

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Ein Atheist, ein Theologe und ein spiritueller Mensch sprechen über ihr Verständnis von Lebenssinn

Präsentation von Leah Rossmanith, Charlotte Zitzelsberger & Judith Günter

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Anonym: „Einfach nur glücklich sein?“

Ich möchte meine persönliche Stellungnahme mit einer Aussage von Viktor Frankl beginnen. Er meint, dass das Hauptproblem vieler Menschen in der heutigen (also damaligen) Zeit eine existentielle Frustration – ein „existentielles Vakuum“ – sei, zu dem es häufig trotz Befriedigung … Weiterlesen

Barbara Anvidalfarei: „Glaube an ein Schicksal ist bequem – aber einschränkend“

Die Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigt und begleitet uns Menschen seit dem Anbeginn unserer Existenz. Vor allem wenn das Leben uns mit harten Erfahrungen konfrontiert, geraten wir leicht in einem Teufelskreis aus Verzweiflung, Angst und Hoffnungslosigkeit, und es … Weiterlesen

Christoph A. Kokkinos: „Ich ziehe das Leben vor, erkenne den Tod aber als unausweichlich an“

„Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.“ (Epikur, zitiert nach Nickel, 2005, S. 117) Der Tod umgibt uns … Weiterlesen

Nadja-Maria Petruschke: „Leid als Chance, tiefer in den Sinnzusammenhang hineinzuwachsen“

Es gab in meinem Leben keinen Moment, der nicht von Sinn erfüllt gewesen wäre. Sinn in einer übergeordneten, umfassenden Bedeutung gedacht: das Dasein an sich erlebte ich als Sinn. Die Suche nach dem Sinn habe ich folglich als Paradox empfunden … Weiterlesen

Anja Lacny: „Religiöse Werte und Rituale durch demokratische bzw. humanistische ersetzen“

Die Beschäftigung mit psychischen Störungen und deren Behandlung sowie ganz allgemein mit Bedingungen eines gelungenen Lebens schließt die Auseinandersetzung mit dem eigenen Menschenbild ein. Dazu gehört auch die Frage, ob es etwas gibt, das über das Individuum hinausgeht, seien es … Weiterlesen

Stefan Kary: „Größtmögliche Freiheit durch die Annahme des Absurden“

Das Thema Glaube und Religion hat mich persönlich in meinem Leben sehr oft beschäftigt. Dies liegt vermutlich zu großen Teilen daran, dass ich in einer relativ streng katholischen Familie aufgewachsen bin. Ich glaube, bis zu einem gewissen Punkt nimmt man … Weiterlesen

Benedikt Dertinger: „Unser Leben mit kleineren Sinneinheiten versehen“

Meine These lautet dass sich unser Lebenssinn durch das Erfahren „kleinerer Sinneinheiten“ im aktiven Schaffen und Erleben im Alltag in einem größeren Zusammenhang konstituiert und diese sich wechselseitig beeinflussen. Beginnen möchte ich mit der Betrachtung des Alltags, da dies nach … Weiterlesen

Caroline Aricochi: „Aber mein Ziel sollen nicht diese Spuren sein…“

Das Ende gleicht dem Anfang. Wer einen verblühten Löwenzahn in der Hand hält, kann ihn kaum von einem unterscheiden, der seine Blüte noch vor sich hat. Auch wenn dazwischen eine beeindruckende Metamorphose liegt. Ganz ähnlich verhält es sich mit einem … Weiterlesen

Sinnerfüllung in der virtuellen Welt

Schäfer, C. (2016). Sinnerfüllung in der virtuellen Welt. Private Nutzung von Smartphone, Tablet, PC und Konsole. Unveröffentlichte Masterarbeit, Universität Innsbruck.

Die Studie untersucht, wie sich im privaten Bereich eine sinnerfüllende Nutzung (Sinnerfüllung virtuell) der virtuellen Medien (Smartphone, Tablet, PC und Konsole) gestalten kann.

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Wie möchten Sie nach Ihrem Tod erinnert werden?

Heintzelman, S. J., Trent, J., & King, L. A. (2016). How would the self be remembered? Evidence for posthumous self-verification. Journal of Research in Personality, 61, 1-10.

Bei der Interaktion mit anderen Menschen gibt es zwei Möglichkeiten, die gewählt werden können, um sich selbst darzustellen:

Selbstaufwertung: das Selbst in einem überaus positiven Licht darstellen

oder

Selbstverifikation: das Selbst voll und ganz zu verifizieren, d.h. sich so darstellen, wie man sich selbst wahrnimmt.

Frühere Studien konnten zeigen, dass Menschen eher dazu neigen, die Selbstverifikation zu wählen. Die Gründe werden darin gesehen, dass selbst-verifizierende Interaktionen sozial dienlicher sind und keine unrealistischen Erwartungen bei anderen schaffen. Andererseits erscheinen damit soziale Interaktionen beherrschbarer und leichter einschätzbar. Zudem dient die Selbstverifikation der Bestätigung der Selbstkenntnis. Diese Aspekte erscheinen zwar zu Lebzeiten wichtig, aber nach dem Tod stellen sie eigentlich keine Relevanz mehr dar.

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Studie zu „konfessionsfreien Identitäten“

Gemeinsam mit der University of Humanistic Studies und der Universität Leiden in Holland sowie der Universität Kopenhagen in Dänemark führen wir eine Studie durch, die Einstellungen, Überzeugungen und Persönlicheitsmerkmale von Menschen verschiedenster konfessionsfreier Positionen untersucht. Mehr dazu – wie auch … Weiterlesen

Sinnerfüllung und Glück wappnen für den Umgang mit Stress

Miao, M., Zheng, L., & Gan, Y. (2016). Meaning in Life Promotes Proactive Coping via Positive Affect: A Daily Diary Study. Journal of Happiness Studies. doi:10.1007/s10902-016-9791-4

In dieser Studie geht es um den Zusammenhang von Lebenssinn und dem konstruktiven Umgang mit Stress. Genauer gesagt dreht sie sich darum, ob man sich durch Lebenssinn im Vorhinein für belastende Ereignisse wappnen kann. Das wird auf zwei Wegen untersucht: Erstens wird der direkte Einfluss von Lebenssinn auf den Umgang mit zukünftigen Belastungen betrachtet. Und zweitens wird ein indirekter Einfluss angenommen: Lebenssinn führt zu positiven Emotionen (wie Hoffnung und Dankbarkeit), die dann dazu führen, dass man besser mit zukünftigen Belastungen umgehen kann.

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Einkommen und Sinn: Warum man zur Sinnerfüllung nicht so viel Geld braucht, wenn man glücklich ist.

Ausgangssituation

Obwohl man im Volksmund oft sagt: „Geld ist nicht alles im Leben“, deuten doch einige frühere Forschungsergebnisse darauf hin, dass die Höhe des Einkommens in Zusammenhang mit der Sinnerfüllung im Leben steht (siehe Kasten). Ebenfalls in Zusammenhang mit Sinnerfüllung steht auch das eigene Glücksempfinden (engl. positive affect).

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Hochbegabte Erwachsene – Was die Forschung weiß

In der Begabungsförderung liegt der Fokus vor allem auf der Potentialentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Doch wie ergeht es diesen hochbegabten Individuen im Erwachsenenalter? Und unterscheiden sich hochbegabte Erwachsene überhaupt von der Durchschnittsbevölkerung? Jein!

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Sinnquellen und Selbstbild bei sozioökonomisch benachteiligten Jugendlichen

To, S. M., Tam, H. L., Ngai, S. S. Y., & Sung, W. L. (2014). Sense of meaningfulness, sources of meaning, and self-evaluation of economically disadvantaged youth in Hong Kong: Implications for youth development programs. Children and Youth Services Review, 47, 352-361.

Wir alle waren einmal im jugendlichen Alter und wissen, dass diese Zeit im Leben eine aufregende, aber auch nicht einfache Zeit ist. Man versucht seine eigene Identität und sein eigenes Selbst zu entwickeln und stellt sich Fragen wie: wer bin ich, an was glaube ich und wie möchte ich eigentlich leben? Die Suche nach Antworten auf diese Fragen bedeutet häufig auch eine Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Sinn des (eigenen) Lebens – bei uns in Europa ebenso wie in China.

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Psychologie des Lebenssinns

Schnell, T. (2016). Psychologie des Lebenssinns. Heidelberg, Berlin, New York: Springer

Endlich – eine deutschsprachige Darstellung der Erkenntnisse der empirischen Sinnforschung, allgemeinverständlich und mit praktischem Bezug!

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Sinnerleben versus Entfremdung am Arbeitsplatz

Shantz, A., Alfes, K., & Truss, C. (2014). Alienation from work: Marxist ideologies and twenty-first-century practice. The International Journal of Human Resource Management, 25(18), 2529-2550.

In diesem Forschungsprojekt wurden spezifische Vorbedingungen und Auswirkungen von Arbeitsentfremdung nach Marx (1844/2005) untersucht. Marx (1844/2005) definierte Arbeitsentfremdung als die Abspaltung des Arbeiters sowohl vom Produkt, von der Arbeitstätigkeit und von den anderen Mitarbeitern.

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„Du siehst aber sinnerfüllt aus!“ Eine Studie zur interpersonellen Sinnwahrnehmung

Thüringer, A.-L. (2014). „Du siehst aber sinnerfüllt aus!“ Eine Studie zur interpersonellen Sinnwahrnehmung. Innsbruck: Unveröffentlichte Diplomarbeit.

Der Fokus dieser Arbeit lag auf der Fragestellung, ob es möglich ist, die Sinnerfüllung einer anderen Person wahrzunehmen. Hierzu wurde ein Experiment durchgeführt, in welchem sich zwei fremde Personen zehn Minuten lang unterhielten und daraufhin die Sinnerfüllung ihres Gesprächspartners einschätzten.

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Sinnsuche im Jahr 2014: Woran glauben? Der Film, das Buch

Nach mehr als einem Jahr reger Diskussion auf der Website des Bayrischen Rundfunks (woran glauben?), nach über 10.000 mit dem Cred-O-Maten (Schnell, 2013) erhobenen Datensätzen und folgender Datenanalyse fassen Christiane Miethge und Eva Achinger zusammen: Glaube muss nichts mit Religion zu tun haben, er ist ein sinnstiftendes Vertrauen in eine Überzeugung.

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Glaube und Psychopathologie

A: Hattest du schon einmal einen Moment in deinem Leben, als dir jemand sagte, du solltest an dich glauben, einen Moment also, in dem dir jemand durch diese Worte Hoffnung und Mut gab? Lass uns mal über die Funktion solch eines Glaubens nachdenken! Bringt also das Glauben nicht immer etwas Positives mit sich, eine Art Vertrauen und Zuversicht?

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Selber Fisch – andere Glaubensprozesse?

F: An was glaubst du?

A: An was ich glaube? Ich bin nicht religiös.

F: Und ansonsten?

A: Wie ansonsten? Ich glaube nicht an Gott.

F: Das hab ich dich ja auch nicht gefragt. Ich gebe dir ein Beispiel: Vorher musste ich an meine Freundin denken. Ich glaube daran, dass sie mich liebt…

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Credere heißt glauben – von Glaubensprozessen

Was geschieht eigentlich, wenn wir etwas glauben? Ist das Glauben einfach ein Denken? Oder ein Fühlen? Beides gemischt – oder etwa ganz anderes? Hans-Ferdinand Angel ist der Meinung: Wir wissen noch viel zu wenig darüber, was passiert, wenn wir glauben. Daniel Purtscheller und Christoph Hörmann haben sich – gemeinsam mit dem Team von www.sinnforschung.org – intensiv mit Angels Konzept der Creditionen auseinandergesetzt.

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Sinn im Beruf

Was meint „Sinnerfüllung“? Kurz gesagt heißt es, dass man das eigene Leben als zusammenhängend und bedeutsam wahrnimmt, dass man sich als Teil eines größeren Ganzen versteht und grob die Richtung kennt, die man einschlagen möchte (Schnell, 2016).

Was hat Sinnerfüllung nun mit dem Beruf zu tun? Arbeit wird in der bisherigen Forschung als fundamentales Element gesehen, das Lebenssinn stiften kann. Und wer seine Arbeit als sinnvoll erlebt, arbeitet engagiert und qualitätsorientiert.

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Interview mit Prof. Dr. Theo Wehner zum Thema ‚Sinn in der Arbeit‘

Christoph Hörmann sprach mit Prof. Dr. Theo Wehner, ETH Zürich, Schweiz

Frage 1:

Herr Prof. Wehner, in Ihrer Forschung haben Sie u.a. verschiedene Formen von Arbeit miteinander verglichen und konnten dabei feststellen, dass freiwillig Tätige mehr Einsatzbereitschaft und Arbeitsengagement zeigen als Erwerbstätige. Kann man dass dadurch erklären, dass man sich vor allem dann für eine Sache persönlich engagiert, wenn man sie persönlich als sinnvoll erachtet?

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Spirituell und/oder religiös? Moderne Glaubensüberzeugungen, Persönlichkeit und Sinnerleben.

Schnell, T. (2012) Spirituality with and without Religion—Differential Relationships with Personality. Archive for the Psychology of Religion 34 (2012) 33-61

Glauben Sie an Gott? Oder lieber an eine unbestimmte übernatürliche Macht? Würden Sie sich also eher als religiös oder als spirituell bezeichnen? Welche Aussagen lassen sich aufgrund dessen über Ihre Persönlichkeit treffen? Sind religiösen Menschen andere Dinge wichtig als Spirituellen? Der hier vorgestellte Artikel versucht Erleuchtung ins Dunkel dieser Fragen zu bringen.

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Sinn am Arbeitsplatz durch existentielle Fragen

Lips-Wiersma, M. & Mills, A. J. (2013). Understanding the Basic Assumptions About Human Nature in Workplace Spirituality: Beyond the Critical Versus Positive Divide. Journal of Management Inquiry, 23 (2), 148–161.

Können existentielle Fragen dabei helfen, wieder mehr Sinn bei der Arbeit zu erleben? Wie kann das Gefühl der Verbundenheit mit den Arbeitskollegen verbessert werden? Können Organisation und Mitarbeiter davon profitieren, wenn sich Arbeitnehmer mit existentiellen Fragen beschäftigen?

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Lebenssinn und Lebensziele in Bulgarien – ein Land am Rande Europas

Kostadinova, N. (2013). Lebenssinn und Lebensziele in Bulgarien – ein Land am Rande Europas. Innsbruck: Unveröffentlichte Diplomarbeit.

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema Lebenssinn und Lebensziele in Bulgarien. Ausgangspunkt des Forschungsinteresses waren Ergebnisse europäischer Statistiken (EQLS, 2007), wonach die Bulgaren hinsichtlich Lebenszufriedenheit und Wohlbefinden an unterster Stelle selbst unter den neuen EU-Mitgliedstaaten stehen. Im Fokus stand die Frage, wie die Menschen in einem ehemaligen Ostblockland mit niedrigem Lebensstandard und hoher Armutsgefährdung Zugang zum Sinnerleben finden.

Hier können Sie die Arbeit als pdf herunterladen. (Zitieren bitte nach obiger Angabe)

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Die gefährliche Frage nach dem Sinn

Weshalb empfinden manche ihr Leben als glücklich und wertvoll, während andere schier daran verzweifeln? Und wie leben jene Gleichmütigen, die einen Sinn nicht einmal vermissen? Oder der Frage ausweichen, weil sie Angst vor der Antwort haben? In der GEO WISSEN vom Mai 2014 nähert Ute Eberle sich der Antwort auf diese Fragen anhand zweier sehr persönlicher Schicksale…

 

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Die Sinn-als-Information-Theorie

Heintzelman, S. J. & King, L. A. (2014). (The Feeling of) Meaning-as-Information. Personality and Social Psychology Review, 18(2), 153-167.

Das Faktum, dass Menschen Sinn erleben können, sagt uns nicht, wozu ein solches Erleben dient. Geht es um mehr, als dass sich Sinn gut anfühlt? Die Autoren vermuten, das Empfinden von Sinn habe einen informativen Wert für den Erlebenden. Die Fähigkeit ermögliche einen Vorteil bei der Anpassung an die Umwelt.

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Ich sehe deine Tränen: Lebendigkeit in der Trauer

Canacakis, J. (2006). Ich sehe deine Tränen. Lebendigkeit in der Trauer. Stuttgart: Kreuz Verlag.

Was ist Trauer? Wie trauern wir in der modernen Gesellschaft? Wie können wir sinnvoll trauern?

Diesen und vielen anderen Fragen rund um das Thema Trauer widmet sich das Buch von Jorgos Canacakis, der sich als Diplompsychologe und Psychotherapeut vor allem mit Trauerforschung beschäftigt.

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Menschen aus ärmeren Nationen erleben mehr Lebenssinn!

Diener, E. & Oishi, S. (2013). Residents of Poor Nations Have a Greater Sense of Meaning in Life Than Residents of Wealthy Nations [Electronic Version]. Psychological Science, 9, 1-10.

So lautet das Resümee der Psychologen Shigehiro Oishi und Ed Diener, nachdem sie die Qualität des Lebenssinns bei Menschen aus 132 verschiedenen Nationen untersucht haben. Genauer gesagt haben Personen aus ärmeren Ländern einen höheren Lebenssinn als jene aus wohlhabenderen Ländern.

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Sinnerleben bei schweren psychischen Erkrankungen

Ehrlich-Ben Or, S., Hassan-Ohayon, I., Feingold, D., Vahab, K., Amiaz, R., Weiser, M., & Lysaker, P. H. (2013). Meaning in life, insight and self-stigma among people with severe mental illness. Comprehensive Psychiatry,  54 (2), 195–200.

Für Menschen, die an Schizophrenie, Depressionen oder anderen schweren psychischen Krankheiten  erkrankt sind, ist es vor allem eine große Herausforderung, ihren Lebenssinn wieder zu finden. Auch die Betroffenen selbst sehen in der Wiederfindung ihres Lebenssinnes einen Kernaspekt ihrer Genesung.

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FOCUS: Mut zum Ich

Der Focus 07/14 fragt, was im Leben wirklich zählt. Familie, Gesundheit und Arbeit? Ein radikaler Lebensumbruch? Das kleine Stammtisch-Glück? Wege zum Sinn gibt es viele. Manchmal ist eine Auszeit nötig, um sich über den eigenen Weg klar zu werden – z.B. auf dem Jakobsweg.

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Sinnvolle Unternehmenskultur: ein Interview mit Herrn Prof. Dr. Wolfgang Weber

Christoph Hörmann fragte Herrn Prof. Dr. Wolfgang Weber von der Universität Innsbruck in einem kurzen Interview: „Was verstehen Sie unter einer sinnvollen Unternehmenskultur?“

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Psychologie Heute – Beim Sinn geht es nicht um Glück, sondern um das Richtige und Wertvolle

Die Persönlichkeitspsychologin Tatjana Schnell hat mit ihren Studien zur „Psychologie des Lebenssinns“ Pionierarbeit geleistet: Was trägt uns heute? Aus welchen Quellen speist sich der Lebenssinn der Deutschen? Und welche Rolle spielen dabei Religion und Religiosität?…

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Der Credomat

Der Bayrische Rundfunk hat sich auf die Suche nach Glaubensformen der Gegenwart gemacht – und wir haben gemeinsam den „Credomaten“ entwickelt. Die Projektleiterin, Christiane Miethge, fasst es folgendermaßen zusammen:

Die Entdeckung: Geglaubt wird nicht nur an Gott – Glaube findet man in allen Lebensbereichen…

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Auf den Weg machen…

Schnell, T., & Pali, S. (2013). Pilgrimage Today: The Meaning-Making Potential of Ritual. Mental Health, Religion & Culture, 16(9), 887-902. Full text available

Auf dem Pilgerweg zum Sinn

Manchmal geschehen Dinge, die uns den Boden unter den Füßen wegziehen. Plötzlich fragen wir uns: Worauf hat eigentlich bisher mein Leben gegründet? Und was davon hat Bestand? Warum tue ich, was ich tue? Es gibt Ereignisse, die machen Lebenssinn frag-würdig. In unserer beschleunigten Gesellschaft sind Zeit und Raum zum Reflektieren und Hinterfragen äußerst rar.

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Themenheft Ganzheitliche Gesundheit

Ein Ratgeberheft für die Erhaltung der Gesundheit und den Umgang mit chronischen Problemen von Mediaplanet: Lebenssinn, Körperbewusstsein, Bewegung und ganzheitliche Therapieformen…

Zum Heft

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FOCUS: Sinn suchen, Glück finden.

Beate Strobel reflektiert die starke Diesseitigkeit heutiger Sinnbezüge und die Vermarktung von Sinnangeboten. Sie verweist auf die empirisch belegte, prinzipielle Zugänglichkeit von Lebenssinn für alle – und fragt, ob man Sinnsuche nicht als Unterrichtsfach lehren sollte. Focus, 51/12, 17. Dezember … Weiterlesen

Der Sinn und die Bedeutung von Arbeit

Cartwright, S. & Holmes, N. (2006).  The meaning of work: The challenge of regaining employee engagement and reducing cynicism. Human Resource Management Review (16), 199-208.

Was sind für Sie die wichtigsten Aspekte einer guten Arbeit? Gute Bezahlung und Sicherheit des Arbeitsplatzes? Interessante Tätigkeiten, freundliche und hilfsbereite Kollegen oder etwas für die Gesellschaft zu tun? Untersuchungen zeigen, dass die drei letzteren Merkmale meist als wichtiger erachtet werden als Geld.

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Wenn ArbeitnehmerInnen wagen, nach dem Warum zu fragen

Je sinnvoller die berufliche Tätigkeit, desto höher das berufliche Engagement

Höge, T. & Schnell, T. (2012). Kein Arbeitsengagement ohne Sinnerfüllung. Eine Studie zum Zusammenhang von Work Engagement, Sinnerfüllung und Tätigkeitsmerkmalen. Wirtschaftspsychologie, 1, 91-99.

Unternehmen wünschen sich engagierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Zu diesem Zweck werden monetäre Anreize geschaffen, das Design der Arbeitsumgebung optimiert, Feedbackschleifen organisiert, etc. Doch all diese Strategien laufen ins Leere, wenn die Arbeit an sich als sinnlos erlebt wird. Mit der Sinnhaftigkeit der beruflichen Tätigkeit steht und sinkt das Engagement.

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Auf der Suche nach Sinn: Freiwillige vor

Nicole Ginzinger fasst zusammen, welche Dynamik Freiwilligenarbeit in unserem Leben entwickeln kann.

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Posttraumatisches Wachstum und Sinnerleben – Sinnressourcen für die Traumatherapie

Paterno, D. (2012). Posttraumatisches Wachstum und Sinnerleben – Sinnressourcen für die Traumatherapie. Innsbruck: Unveröffentlichte Diplomarbeit.

Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit belief sich auf eine Zusammenführung der klinischen Forschung und der Sinnforschung. Im Fokus stand folgende Fragestellung: „Unterscheiden sich traumatisierte Menschen mit posttraumatischem Wachstum in ihrem Sinnerleben und ihren Persönlichkeitseigenschaften von jenen ohne posttraumatisches Wachstum?“.

Hier können Sie die gesamte Arbeit als pdf herunterladen. Zitieren Sie bitte nach obenstehender Angabe.

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Diversity und Sinn im Beruf. Über den Zusammenhang von Diversity-Klima, soziomoralischem Klima, Arbeitsengagement und Sinnerleben im Beruf

Diplomarbeit von Anna Schönherr (2011)

Aus der Diversity-Management-Perspektive heraus werden unterschiedliche Eigenschaften und Zugehörigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vormals als Mangel und Nachteil galten, als Bereicherung wertgeschätzt. Ziel von Diversity-Management ist demnach, eine Unternehmenskultur zu schaffen, die durch ein Klima der Toleranz, Fairness und Wertschätzung der Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geprägt ist. Ein zentrales Interesse in dieser Arbeit liegt in der Frage: „Hängt ein solches durch eine Diversity-Kultur geprägtes Klima mit Sinnerleben im Beruf zusammen?“…

(Hier können Sie die gesamt Arbeit als pdf-Datei downloaden. Zitieren Sie sie bitte nach den Angaben in der Zusammenfassung.)

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Erhöhung des Lebenssinns bei fortgeschrittenem Eierstockkrebs mittels Meaning-Making Intervention

Henry, M., Cohen, R. S., Lee, V., Sauthier, P., Provencher, D., Drouin, P., et al. (2010). The Meaning-Making intervention (MMi) appears to increase meaning in life in advanced ovarian cancer: a randomized controlled pilot study. Psycho-Oncology (19), 1340-1347.

Reduziert der zusätzliche Einsatz der Meaning-Making Intervention zu der üblichen Behandlung das Level der existentiellen Not von kürzlich diagnostizierten fortgeschrittenen Eierstockkrebspatientinnen? Kann dadurch Depression und Angst verringert, Selbstwirksamkeit erhöht und die Lebensqualität verbessert werden?

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Nostalgie als Quelle des Sinnerlebens

Routledge, C., Arndt, J., Wildschut, T., Sedikides, C., Hart, C. M., Juhl, J., Vingerhoets, Ad J. J. M. & Schlotz, W. (2011). The Past Makes the Present Meaningful: Nostalgia as an Existential Resource. Journal of Personality and Social Psychology, 101 (3), 638-652.

Wie die Erinnerungen an unsere persönliche Vergangenheit „Sinn machen“

Was bedeutet es für Sie über Ihre Vergangenheit nachdenken zu können? Wie wäre es wohl, wenn Sie keine persönliche Geschichte hätten, die Ihnen Ihre soziale Eingebundenheit in Erinnerung hielte? Keine Symbole, die Ihnen Ihre vergangenen Erlebnissen nahe brächten?

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Das Geheimnis der Sinnstiftung? Leidenschaft und Engagement – vor allem für andere

Schnell, T. (2011). Individual differences in meaning-making: Considering the variety of sources of meaning, their density and diversity. Personality and Individual Differences, 51(5), 667-673.

Wir orientieren uns im Leben an ganz verschiedenen Dingen: am eigenen Vorankommen, am Erhalt von Freundschaften, an Fairness, Freiheit oder Liebe… Aber was macht ein sinnvolles Leben aus? In der vorliegenden Studie wurde ein umfangreicher Katalog von Sinnquellen (= 26 Lebensbedeutungen) auf diese Frage hin analysiert. Die Ergebnisse sind überraschend deutlich. Sinn wird gefördert durch…

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Existentielle Indifferenz: Die lebensverändernde Kolumne im Guardian…

Oliver Burkeman mit einer britischen Auslegung von Existentieller Indifferenz.

Zum Guardian

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Lebenssinn bei Atheisten

Schnell, T. & Keenan, W.J.F. (2011). Meaning-Making in an Atheist World. Archive for the Psychology of Religion, 33, 55-78.

Atheismus wird oft mit Sinnleere in Verbindung gebracht. doch Atheisten und Atheistinnen fechten solche Stereotype vermehrt als Vorurteile an (z.B. Sam Harris) und weisen darauf hin, dass Atheismus Sinnerleben keinesfalls ausschließen muss (z.B. André Comte-Sponville). In dieser Studie haben wir untersucht, ob und auf welche Art AtheistInnen ihr Leben sinnvoll gestalten…

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Miller-McCune: Who Cares If It’s All Meaningless Anyway?

Brad Wittwer mit einer amüsanten Zusammenfassung des Phänomens ‚Existentielle Indifferenz‘
(s. Schnell, T. (2010). Existential Indifference: Another Quality of Meaning in Life. Journal of Humanistic Psychology, 50 (3), 351-373.)

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Coverstory OÖ Moments: Macht Ihr Leben Sinn?

Macht Ihr Leben noch Sinn? Zweifellos eine provokante Frage, die es sich immer wieder von Neuem zu stellen gilt, und zwar am besten dann, wenn wir noch gesund und munter sind…

Judith Hintersteiner (OÖ Moments) interviewt Tatjana Schnell und Andreas Salcher.

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